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mehr Menschen leiden heutzutage an einer Allergie und asthmatischen
Beschwerden. Besonders bei Kindern und Jugendlichen ist die Zahl der
Allergie- und Asthmafälle in den letzten Jahren dramatisch gestiegen.
Warum dies so ist, ist bisher noch nicht sicher geklärt. Vieles spricht
jedoch dafür, dass die zunehmende Belastung durch allergieauslösende
Stoffe und Umweltschadstoffe, vor allen Dingen Zigarettenrauch sowie
exzessive Sauberkeit und Hygienebedingungen im persönlichen Umfeld
der Kinder eine grosse Rolle spielen. |
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Allergisches
und nicht allergisches Asthma
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| Man
unterscheidet zwischen nicht allergischem und allergischem Asthma.
In vielen Fällen handelt es sich jedoch um eine Mischform von Allergie
und Asthma. Die Erkrankung ist bei Kindern bis zu 80% und bei Erwachsenen
bis zu 50% allergisch bedingt. |
| Bei
Menschen mit Bronchialasthma reagieren die Bronchien übermässig
stark auf Reize, die mit der Luft eingeatmet werden. Bei allergischem
Asthma sind dies vor allem Allergene - wie z.B. Tierhaare, Hausstaubmilben
oder auch Pollen. Nicht allergisches Asthma wird durch inhalative
Stoffe (Zigarettenrauch, Staub), Kälte- und Wärmereize sowie Infekte,
Feuchtigkeit und körperliche Anstrengung ausgelöst. |
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Der
Asthmaanfall
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| Nach
Kontakt mit den Reizstoffen entzündet sich die Schleimhaut der Bronchien.
Sie schwillt an und produziert in grossen Mengen einen zähflüssigen
Schleim, der sich festsetzt. Zusätzlich verkrampfen sich die Muskeln
der Bronchien. Beide Veränderungen führen zu einer deutlichen Verengung
der Bronchien. Die Atmung, vor allem die Ausatmung wird erschwert.
Die Luft kann aus der Lunge nur unter grosser Anstrengung ausgeatmet
werden. Beim nächsten Atemzug kann daher nur weniger Luft (und somit
auch Sauerstoff) eingeatmet werden. Es entsteht eine akute Atemnot. |
| Jeder
Asthmaanfall kann zu einem schweren Sauerstoffmangel führen, der
insebsondere bei geschwächten Personen lebensbedrohend sein kann. |
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Arztbehandlung
dringend notwendig
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| Bei
Enge- und Druckgefühl im Brustkorb, Hustenreiz, schwerem keuchendem
Atmen, pfeifenden oder brummenden Atemgeräuschen, insbesondere bei
der Ausatmung, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Ohne fachgerechte
Behandlung kann ein schwerer, langanhaltender, lebensbedrohender Asthmazustand
(ein sogenannter Status asthmaticus) eintreten oder es entwickelt
sich ein Daürasthma (chronisch obstruktive Atemwegserkrankung - COPD).
Wichtig ist eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung sowie eine konsequente
Behandlung. Besonders Allergiker sollten rechtzeitig vorsorgen, da
eine Allergie der oberen Atemwege in die unteren Atemwege, also die
Bronchien, übergehen (sogenannter "Etagenwechsel") und sich so ein
Asthma entwickeln kann. |
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| Adressen
und Links, die weiterhelfen: |
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| Deutscher
Allergie- und Asthmabund (DAAB) e.V. |
| Hindenburgstrasse
110 |
| 41061
Mönchengladbach |
| Tel.
02161-814940 / Beratungsstelle: 02161-10207 |
| Fax:
02161-8149430 |
| e-mail:
info@daab.de |
| homepage:
www.daab.de |
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| Arbeitsgemeinschaft
Allergiekrankes Kind - Hilfen für Kinder mit Astma, Ekzem oder Heuschnupfen
(AAK) e.V. |
| Nassaustrasse
32 |
| 35745
Herborn |
| Tel.
02772-92870 |
| Fax:
02772-928748 |
| e-mail:
aak-ev@t-online.de |
| homepage:
www.aak.de |
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| Allergiker
Selbsthilfe e.V. für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Asthma,
Neurodermitis und Allergien |
| Postfach
1665 |
| 65766
Kelkheim |
| Tel.
06195-910674 |
| Fax:
06195-910674 |
| e-mail:
allergiker-selbsthilfe@t-online.de |
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